Fischer, Ute Ida2019-10-15T14:57:05+01:00

UTE IDA FISCHER

Farbtextur – Wandmosaik

Künstlerin: Ute Ida Fischer

Bocholt, D

Bildhauerei, Malerei

www.ute-ida-fischer.de

Das Projekt:

Titel:  „Farbtextur – Wandmosaik“

Material: Holzplatte 2×3 m, Hanffaser, Tempera, Farbpigmente, Lehmputz

Preis: Auf Anfrage bei der Künstlerin

Kunst und Handwerk – eine Einheit. Von Ute Ida Fischer

„Innovation trifft auf Tradition.
Kunst und Architektur, Innenraumgestaltung.
Farbe trifft auf Struktur.

Eine Wand gestaltet aus echten und natürlichen Materialien wie Hanffaser, Farbpigment-Eitempera-Farbe und Lehmputzelementen.

Unser Projekt ist eine Komposition für eine Wand als Mosaik. Dabei spielt die Kombination von optischem und haptischem Reiz eine Rolle.

Optisch: Farbvariationen Grün-Grünblau-Blau; Violett-Rotbraun; Ocker-Gelb, Gold.

Haptisch: die besonderen Strukturen der Hanfpflanzenfaser und des Lehmputzes von grob zu fein und von flächig bis zu dreidimensional.

Aufgrund der Raumverhältnisse und des Platzbedarfes sowie des hohen Materialaufwandes einer begehbaren Installation haben wir uns für eine Wandfläche entschieden.

Das Wandmosaik setzt sich aus zwei dreireihigen bemalten Hanffaserplatten in Blau-Grün-Violett-Rotbraun und Ockertönen und links, mittig und rechts davon eingesetzten Lehmputzelementen, die Robert Urzedowics aus naturfarbenen sowie tonroten Lehmfeinputz hergestellt hat, zusammen.

In Anlehnung an die Experimentierfreude der Bauhauskünstlerinnen und -künstler soll durch die Synergie von Materialien und Farbqualitäten im kompositorischen Zusammenspiel dieser eine Wand gestaltet werden, die unter ökologischen und gesundheitlichen Aspekten zeitgemäß ist und durch die künstlerische Gestaltung ein warmes wohnliches erlebbares Raum- bzw. Wandgefühl bewirken kann.

So sehe ich auch eine Synergie zwischen dem weiblichen und dem männlichen Kunstschaffen, die im Bauhausgedanken ihren Ursprung hatte, auch wenn schließlich die Frauen doch wieder (nur) in die Textilgestaltung „verbannt“ worden sind.“

Die Projektidee:

„Installation, begehbare Skulptur – Bauhaus Motto: „Das Endziel aller bildnerischer Tätigkeit ist der Bau“, Hauptaspekte: Raum und Materialität.

Unsere Installation stellt eine Raumskulptur dar, die aus verschiedenen ineinander gesteckten Wandflächen, sogenannten Modulen, bestehen, die mit unterschiedlichen Oberflächen aus modernem Lehmputz versehen sind. Sie bilden einen Raum, der gleichzeitig mehrere Räume in sich birgt, je nachdem, von welcher Seite aus man ihn betritt oder von außen umrundet. Die unterschiedlichen Perspektiven lenken den Betrachter zu den unterschiedlichen Wahrnehmungsereignissen, die nur von einer bestimmten Position aus gesehen werden können.

Im Außen wie im Inneren, die verschiedenen Perspektiven (Durchsichten) ermöglichen jeweils herausgehobene optische und haptische Akzente, die zudem je nach Lichteinfall in lebendigem Wechselspiel zueinanderstehen. So wird Raumerfahrung mit Sinneserfahrung verbunden. „Synästhesie“, was die Bauhausleute angestrebt haben, wird hier umgesetzt.

In unserer Installation verbinden wir den historischen Bauhausgedanken der Funktionalität und Schlichtheit (rechter Winkel, kubische Form) mit dem variationsreichen Wechselspiel der anderen Grundformen (Dreieck, Kreis), der Geraden und Schrägen, wie der Licht- und Farbqualitäten als ästhetische Werte.“

Kooperierender Handwerksbetrieb:

Robert Urzedowicz Lehmzeit e.K.
Münster, D
www.lehmzeit.com

Kooperierender Handwerker:
Robert Urzedowicz